SCHRATTENTHALER NACHRICHTEN

132. Folge - September 2011

Die Seite des Bürgermeisters

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

liebe Jugend!

 

Mit der Schließung der Arztpraxis in Obermarkersdorf ist für viele eine wichtige, aber auch praktische Grundversorgung verloren gegangen.

Aufgrund der vermehrten und auch berechtigten Fragen möchte ich Sie nochmals über die Gründe der Schließung informieren.

Nach einem Gespräch mit Herrn Dr. Degenfeld ist das derzeitige Platzangebot unserer Arztpraxis für die heutige, moderne medizinische Versorgung (EKG Messungen, Zugriff auf die Patientendaten im Computer, sterile Wundversorgung, Sprechstundenhilfe) nicht mehr ausreichend.

Seitens der Stadtgemeinde Schrattenthal konnten aber leider keine anderen, passenden Räumlichkeiten (auch über den Pfarrhof wurde nachgedacht) gefunden werden.

In einem weiteren Schritt habe ich meinen Hausarzt, Dr. Schneller, um die Fortführung der Praxis gebeten. Grundsätzlich wäre er auch dafür bereit gewesen, aber leider ist es einem Arzt kaum möglich in einem fremden Sanitätssprengel eine Zweitpraxis zu eröffnen.

 

 

Windenergie und Photovoltaik – Zukunft oder unrentable Investitionen.

In Zeiten steigender Energiepreise und zunehmender Umweltverschmutzung ist es notwendig über Alternativen nachzudenken. Ich denke gerade die Gemeinde ist hier aufgefordert, Wegbereiter und Unterstützer zu sein. Nach mehreren Informationen verschiedener Anbieter großer Windräder ist die Aufstellung eines horizontalen Windrades in unserer Gemeinde nicht möglich und in Hinblick auf unsere schöne Landschaft auch nicht erwünscht. Um die Wirtschaftlichkeit kleinerer Windräder, welche auch für den privaten Haushalt möglich sind, zu überprüfen, wird jetzt beim neuen Brunnen eine Windmessung durchgeführt.

Hinsichtlich Photovoltaik hat der Gemeinderat nicht nur die Umweltförderung wieder auf 400,- Euro angehoben, sondern hat auch in der neuen Bauordnung die Möglichkeit geschaffen Photovoltaikanlagen straßenseitig zu errichten.

Beim Ausflug der „Freiwilligen“ nach Carnuntum, welcher für alle Teilnehmer ein schöner Tag mit einem gemütlichen Abschluss im Stadtgraben war, besuchten wir auch die Firma „WWPM“ in Raasdorf und konnten uns ein „kleines Windrad“ ansehen.

 

Das Kürbisfest steht vor der Tür. Die Vorbereitungen sind bestens organisiert und gehen zügig voran. Dieses Fest soll unsere Gemeinde, unsere Gastfreundschaft und unseren Wein über alle Bezirks- und Landesgrenzen hinaus bewerben. Dafür wird es notwendig sein, dass alle gemeinsam mithelfen, Obermarkersdorf zu schmücken. Darum meine Bitte, unterstützen Sie das Kürbisfest, sei es durch Ihre persönliche Mithilfe oder die Dekoration der Häuser. Ich bitte Sie aber auch um Verständnis für alle Einschränkungen und Belästigungen vor, während und auch nach dem Fest.

 

Die Weinlese bringt nicht nur für unsere Winzer so manchen Stress, sondern auch für unsere Kläranlage. Ich bitte daher alle, aus Rücksicht auf die Anrainer der Kläranlage und um nicht unnötige Kontrollen der Wasserrechtsbehörde herbeizuführen, um ordnungsgemäße Entsorgung ihrer Abwässer.

 

Abschließend möchte ich Ihnen einen schönen Herbst, unseren Weinbauern eine gute Ernte und allen Kindern viel Spaß und Erfolg in der Schule wünschen.

 

 

Ihr Bürgermeister

Alfred Schuster

 


Termine 4. Quartal 2011
termine4q2011.pdf
Adobe Acrobat Dokument [48.7 KB]
Download

Aktuell

INFORMATION RÖNTGENBUS

 

Gerade das rechtzeitige Erkennen von Veränderungen der Lunge, welches bestmöglich mit einem Röntgenbild erfolgt, ist für eine erfolgreiche Behandlung von größter Wichtigkeit.

 

Bei allen Untersuchten, bei denen ein krankheitsverdächtiger Befund diagnostiziert wird, erfolgt eine Verständigung, bei allen anderen, bei denen keine krankheitsverdächtigen Befunde diagnostiziert werden, erfolgt keine Verständigung.

 

Die Reihenuntersuchung erfolgt mit einer neuen digitalen Röntgenanlage auf technisch höchstem Niveau, dass von einer Strahlengefährdung während der Aufnahme nicht gesprochen werden kann.

 

Nicht nur die Tbc-Erkrankungen der Lunge, sondern auch alle anderen Lungenkrankheiten sowie Erkrankungen der im Brustraum befindlichen Organe können aufgezeigt werden, so auch Veränderungen am Herzen und an den großen Gefäßen.

 

Informationen über den Ablauf der Untersuchung im Röntgenbus

 

Damit die Intimsphäre, bzw. der Datenschutz der zu untersuchenden Personen gewährleistet werden kann (im Anamnesebereich werden auch gesundheitsrelevante Fragen gestellt), ist es erforderlich, die Personen einzeln einzulassen. Dadurch kann es zeitweise zu Wartezeiten kommen. Dies ist bei der Information der Bevölkerung, bzw. bei der Wahl des Aufstellungsortes zu berücksichtigen (ev. Unterstellmöglichkeit im Nahbereich).

 

 

Sehr geehrte Blutspenderinnen und Blutspender!

 

Kaum jemand denkt darüber nach, trotzdem kann jeder selbst schnell in die Situation kommen, auf Blutkonserven angewiesen zu sein. Tatsächlich werden in Österreich jährlich rund 500.000 Blutkonserven benötigt um kranken und verletzten Menschen zu helfen. Das entspricht etwa einer Konserve pro Minute! Ob bei Unfällen, geplanten Operationen oder Erkrankungen: Blut ist das Notfallmedikament Nummer eins und die Blutspende ist durch nichts zu ersetzen.

 

Die Blutspendezentrale für Wien, Niederösterreich und Burgenland plant ab 2012 sechs Blutspendetermine in Pulkau und Watzelsdorf durchzuführen, bei denen der notwendige 8-Wochen-Abstand eingehalten wird.

 

Von Seiten der Gemeinde und auch den Blutspendern unserer Gemeinde besteht der Wunsch, auch bei uns wieder eine Aktion abzuhalten. Sobald der Termin (April) mit der Blutspendezentrale fixiert ist, wird ein Terminüberblick in der Gemeindezeitung veröffentlicht und wir hoffen auf zahlreiche Teilnehmer.

Dieser soll allen Blutspendern die Möglichkeit bieten, sowohl bei uns als auch 8 Wochen vorher oder danach in Pulkau oder Watzelsdorf zusätzlich Blut zu spenden.

 

Was sind Ihre persönlichen Vorteile als Blutspender?

 

  • Das gute Gefühl, mit Ihrer Blutspende Leben gerettet zu haben
  • Kostenlose Bestimmung der Blutgruppe und des Rhesusfaktors
  • Ausstellung eines Blutspendeausweises, damit Ihnen im Notfall schneller geholfen werden kann
  • Überprüfung des Blutes auf verschiedene Infektionskrankheiten
  • Ein kleiner Imbiss nach jeder Spende und nach jeder fünften Spende eine kleine Aufmerksamkeit

 

Blutspendetermine in Österreich erfahren Sie unter www.blut.at unter dem Menüpunkt „Blutspendetermine“ oder telefonisch unter der kostenlosen Servicenummer 0800/190 190.